Der Dachverband für Kunsttherapie.

Absicht des Dachverband

Die Absicht des Dachverbandes ist es, dass die Kunst-Therapien das explizite Recht auf ihre Praxis erhalten. Wir sind bereits in einem sehr guten Kontakt mit unserem zuständigen Ministerium und ebenso wurde mit 13. Februar 2006 das Lobbying eröffnet. 

Durch Unterstützung des Dachverband und dem verbundenen Beruf durch das Schützen der Interessen der Kunst-Therapien und des Rechts auf eine eigene gesetzliche Basis. Gab es 1997 noch keine politische Absicht für ein weiteres therapeutisches Gesetz, so sind wir durch sehr guten Kontakt zu zuständigen Ministerien und durch unsere eigene Entwicklung, heute auf einer wesentlich weiteren Stufe im Fortschreiten zu einem eigenen Berufsgesetz.

 

Zwecke des Dachverbandes

Gemeinnützigkeit

Der Verein beabsichtigt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke zu verfolgen. Die Tätigkeiten, welche nicht auf Gewinn gerichtet sind, bezwecken die Förderung von Kunsttherapie als einer Therapie, die auf den Künsten aufbaut.

Dachverband

Der Verein bezweckt als Dachverband alle ihm angeschlossenen österreichischen Berufsvereinigungen für Kunst-Therapien zu vertreten, diese zu unterstützen und weitere zusammenzuführen.

Kunsttherapie

Der Verein widmet sich den österreichischen Berufsvereinigungen der Kunst-Therapien, welche gemäß ihrer Statuten eine Therapie fördern wollen, die sich auf die Künste und den Umgang mit den künstlerischen Prozessen aufbaut.

Legalisierung

Der Dachverband bezweckt die gesetzliche Anerkennung für:
a.) das Wort „Kunsttherapie“
b.) die Berufsbezeichnung: „Kunsttherapeut / Kunsttherapeutin“
c.) das gemeinsame Berufsbild der Kunsttherapeuten / Kunsttherapeutinnen der verschiedenen damit in Zusammenhang stehenden unterschiedlichen kunsttherapeutischen Ansätzen bzw. Verfahren.

Schnittstelle

Der Dachverband versteht sich als Kommunikations-Schnittstelle zwischen österreichischen und internationalen Berufsvereinigungen der Kunsttherapie.

Internationaler Standard

Der Dachverband findet, positioniert und fördert Qualität im Hinblick auf andere nationale Standards im Fled der Kunst-Therapien. Er bildet eine Brücke in Bezug auf Vergleichbarkeit und Transparenz von Qualität und bezweckt die Qualitätssicherung der Professionalität der Mitgliedervereinigungen.

Professionalität

a.) Qualitäts-Sicherung: Der Dachverband dient ebenso der Qualitätssicherung nach Innen.
b.) Standards: um die Qualität der Kunst-Therapien zu positionieren, werden im Dachverband Standards gefunden, entwickelt und herausgegeben.
c.) Überprüfung: Verfahren werden zur Überprüfung und Aufrechterhaltung von Qualität entwickelt.
d.) Rahmencurriculum des Dachverbandes: auf nationaler Ebene der Kunst-Therapien entwickelt der Dachverband Kriterien für Aus-, Weiter- und Fortbildungen im Fled zwischen den differenzierten Ansätzen der Kunst-Therapien und den zuständigen Behörden.
e.) Einhaltung der Standards: Die im Dachverband organisierten Berufsvereinigungen verpflichten sich, sich auf entwickelte und herausgegebene Qualitätsstandards auszurichten.
f.) Der Dachverband fördert wissenschaftliche Forschung der Kunst-Therapien.

Unterstützung

Unterstützung von Forschung und wissenschaftlicher Arbeit – praktisch und theoretisch. Koordination von Aus-, Fort- und Weiterbildungsmodellen.

Ethikinstanz

Der Dachverband setzt sich Ethik zum Thema und versteht sich als Ethikinstanz. Ein eigener Kodex der Berufsethik in Bezug auf Kunst-Therapien wird erarbeitet und dessen Einhaltung ist zu beachten.

Verbundene Institutionen:

Folgende Institutionen sind dem Dachverband angeschlossen und tragen gemeinschaftliche dessen Ziele und Zwecke:

Aus- und Fortbildungen

Der Dachverband bezweckt alle ihm angeschlossenen österreichischen Institutionen für Kunsttherapien zu vertreten, diese zu unterstützen und weitere zusammenzuführen.

Meilensteine am Weg zum Kunst-Therapien-Berufsgesetz:

2017

Erneute Kontaktaufnahme mit den Vorsitzenden des ÖFKG (Eberhart/Toman)
Neuerliche Konstituierung des Dachverbandes

2016

Neugründung des Dachverbandes

2009

Am 1. Juli trat das Musiktherapiegesetz in Kraft und ist somit das erste Berufsgesetz in Europa eines der kunsttherapeutischen Verfahren.

2008

18.11.08: Telefonat „Bildungsorganisation der Kunsttherapien“ – Fragen und Antworten: Frau Dr. Wenda (BMGFJ) mit Mag. art. Harald FRITZ-IPSMILLER (Dachverband)
08.11.08: Informationsveranstaltung: BMGFJ (Fr. Dr. WENDA), „Zuweisung von Klientel“ Auszug aus dem Vortrag und aus dem Stenogramm durch Mag. art. Harald FRITZ-IPSMILLER (Dachverband)
27.05.08: Parlamentskorrespondenz Nr. 490, mit der Ankündigung: Erstmals berufsrechtliche Absicherung für MusiktheraupeutInnen

2007

18.11.07: Vortrag in der Johannes KEPLER Universität, LINZ
08.06.07: Vortrag in der Sigmund FREUD Privatuniversität, WIEN

2006

21.12.06: Stellungnahme zu rechtlichen Positionierung der Kunst-Therapien des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen durch Hr. Dr. KIEREIN für die Bundesministerien.
13.02.06: Im Zuge des Gesprächs zwischen der Abgeordneten zum Nationalrat Frau SCHIEFERMAYER und Mag. art. Harald FRITZ-IPSMILLER im Österreichischen Parlament kam es zu folgender Schlussfolgerung: „Wir werden uns mit Dr. Kierein treffen, sodaß dieser spürt, daß von parlamentarischer Seite die Befürwortung da ist. Es soll nicht sein, daß jemand in der Grauzone ist. Es gibt durchaus großes Verständnis!“.

2004

19.11.04: Konstituierende Generalversammlung: Gespräche des Vorstandes des Dachverbandes mit Vorstandsmitglieder des Berufsverbandes der Musiktherapie und Schulleiter der beiden Musiktherapie-Ausbildungsstätten hatten den Zweck die Bestrebungen zu einem Berufsgesetz zu synchronisieren.
02.08.04: Gründung des Dachverbandes A.BOAT

2000

In den frühen 2000er Jahren setzte sich in der Musiktherapie die Absicht durch, sich nicht in die Psychotherapien einzuordnen, sondern ein eigenständiger Gesundheitsberuf neben den anderen bereits gesetzlich positionierten Gesundheitsberufen zu werden. Berufsverbände anderer Verfahren der Kunsttherapie hatten die selbe Zielsetzung, wie die große Schwester, die Musiktherapie.

1998

20.03.98: Telefonat mit Dr. jur. KIEREIN (Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales) und Mag. art. Harald Fritz (OEBK) mit der Schlussfolgerung: “ Alle an einen Tisch zusammenzubringen und eine erste Überlegung für ein Berufsbild und für eine Berufsbezeichnung sollte zusammengestellt und geschickt werden. Wichtig ist, dass es zur medizinischen und therapeutischen Behandlung dazugestellt werden kann.“
20.03.98: Telefonat mit Dr. jur. HOELLINGER (Österreichische Wirtschaftskammer) und Mag. art. Harald FRITZ (OEBK) mit der Schlussfolgerung: “ Auf jeden Fall sind Psycho-, Ergo-, Logo- und Physiotherapie gesetzlich geregelt. Wenn darin eine Lücke gefunden werden kann, dann wird es eine freie Tätigkeit sein. Wenn man zwischen diesen Berufsbildern eine Lücke findet und sagt, da nisten wir uns ein, dann steht es frei, Ausbildungen, Fort- und Weiterbildungen anzubieten“. 

1990

In den frühen 1990er Jahren starteten die ersten Lehrgänge anderer Verfahren der Kunsttherapie. Ebenso wurden Berufsverbände nach und nach organisiert und verfolgten den selben Zweck einer Gesetzgebung. Profilierung der diversen Ansätze im kunsttherapeutischen Bereich und Profilierung zu anderen Verfahren im Gesundheitswesen war Thema der Bildungsbetriebe und Berufsverbände.

1950

In den späten 1950er Jahren startete die Musiktherapie als erstes kunsttherapeutische Verfahren mit einem Lehrgang und es gelang MusiktherapeutInnen den ersten Berufsverband zum Zwecke der Legalisierung dieses therapeutischen Verfahrens zu organisieren.

Erstes kunsttherapeutisches Berufsgesetz - das Berufsgesetz der Musiktherapie:

Phasen der Entwicklung unseres Kunsttherapie-Berufsgesetzes

Wir stehen noch in der Sammlungsphase! Unsere momentane Aufgabe ist es, notwendige Vorinformationen für die spätere politische Entscheidungsfindung zu sammeln. Eine ausreichende Ansammlung von Materialien ist Vorbedingung für den erfolgreichen Einstieg in die nächsten Phasen. In dieser Sammel-Phase ist es wichtig, dass wir gemeinschaftlich unsere Hausübungen erledigen.

Neuigkeiten in Bezug auf Legalisation aus dem Ministerium zur rechtlichen Situation der Kunsttherapie in Österreich:

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